50 Jahre Shell Jugendstudie

Von Fräuleinwundern bis zu neuen Machern


    Im Frühjahr 2002 beauftragte die Deutsche Shell das Wiener Institut für Jugendkulturforschung - jugendkultur.at mit der Gesamtleitung des Projektes "50 Jahre Shell Jugendstudie". Die Aufgabe: Kritische Analyse der 14 seit 1952 erschienenen Shell Jugendstudien.
    Das Ergebnis: ein buntes Bilder-Lese-Buch, das völlig neue Perspektiven auf die Jugend im Wandel der Zeit eröffnet und die wesentlichen Trends und Entwicklungen der letzten 50 Jahre dokumentiert. Die Publikation wurde am 21.11.2002 im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin der deutschen Presse vorgestellt.

Die AutorInnen Beate Großegger und Bernhard Heinzlmaier stehen für wissenschaftlich fundierte und dennoch spannende und sehr lebendige Textbeiträge. Entlang von Keywords wie "Lebensgefühl", "Freizeitgesellschaft", "Politik", "modernes Leben", "Globalisierung", "Mann & Frau" oder "Vorbilder" führen sie den Leser/die Leserin nicht nur durch 14 Shell Jugendstudien, sondern auch durch 5 Jahrzehnte mitteleuropäische Geschichte. Epochendarstellungen vermitteln zeithistorisches Basiswissen und helfen dabei, die von Shell geförderte Jugendforschung als Antwort auf aktuelle Fragen der Zeit zu verstehen. Zahlreiche Anekdoten sorgen für Auflockerung und machen den Band zu einer amüsanten Lektüre für ein breites jugendinteressiertes Publikum.



Pressestimmen

Berlin online, 21.11.02: "Kids von heute mit bemerkenswerten Parallelen zu früherem Nachwuchs. Die Jugend von heute weist ungeachtet aller Unterschiede auch bemerkenswerte Parallelen zu früheren Generationen auf: Ähnlich wie in den 50er Jahren interessierten sich die jungen Menschen heute nur wenig für Politik, sagte die Jugendforscherin Beate Großegger am Donnerstag bei der Vorstellung eines Bandes zum 50jährigen Bestehen der Shell-Jugendstudie. «Die Politikdistanz ist über diese fünf Jahrzehnte hinweg zu beobachten», betonte Großegger. Es seien stets «qualifizierte Minderheiten» gewesen, die Anstöße für gesellschaftliche Veränderungen gaben."

Yahoo News, 21.11.02: Die Jugend von heute weist ungachtet aller Unterschiede auch bemerkenswerte Parallelen zu früheren Generationen auf: Ähnlich wie in den 50er Jahren interessierten sich die jungen Menschen heute nur wenig für Politik, sagte die Jugendforscherin Beate Großegger bei der Vorstellung eines Bandes zum 50-jährigen Bestehen der Shell-Jugendstudie. In den Gründerjahren der Bundesrepublik fehlte den Jungen ganz einfach das politische Wissen, sagte Großegger. Heute biete sich ein anderes Bild: "Die 'Kinder der Dienstleistungsgesellschaft' erwarten von der Politik Dienstleistungen." Selbst engagieren wollten sich die Jugendlichen heute aber nicht. Vielmehr seien sie darauf orientiert, nach dem Prinzip des "Self-Management" über die Runden zu kommen.

taz, 22.11.02: "Die Jugendlichen stampfen mit ihren Absätzen auf den Tanzboden, als ob sie den Rücken eines besiegten Feindes treten. Und ich werde den Verdacht nicht los, dass wir es sind, die sie treten." Ein anonymes Zitat eines Erwachsenen aus den 60er-Jahren. Als Bill Haley den Rock in Deutschland rollen ließ, hatten Eltern einiges zu verkraften, zugegeben. Aber nicht nur in den 60ern, sondern auch in den übrigen 50 Jahren ihres Bestehens war die Shell-Jugendstudie eins: Beruhigungspille für besorgte Erwachsene. Und nebenbei das gelungenste Imageprodukt, das eine Ölfirma sich ausdenken konnte.

N24.de, 23.11.02: Die Jugend von heute kommuniziert im "globalen Dorf" - über E-Mail und SMS. Die jungen Leute finden sich in der heutigen offenen Welt besser zurecht als die Älteren. Die 12- bis 24-Jährigen sind überhaupt besser als ihr Ruf. Wie sich ihr Weltbild über ein halbes Jahrhundert verändert hat, beschreibt die Jubiläumsausgabe "50 Jahre Shell Jugendstudie - Von Fräuleinwundern bis zu neuen Machern". Die Zeitreise in der Jubiläumsausgabe beginnt 1952. Damals sei die Jugend noch relativ brav gewesen, strebte nach Harmonie, Sicherheit und Frieden, berichtete die Jugendforscherin und Projektleiterin des Jubiläumsbandes, Beate Großegger. Wenig später prägten dann Rocker Elvis und der Boogie-Woogie den Zeitgeist der jungen Generation.

WDR Schulfernsehen: 50 Jahre Shell Jugendforschung. Boogie-Woogie, Wrigley's, Beatles, sexuelle Revolution, No Future, Heißer Herbst, IT-Yuppies, Love-Parade: Schlagwörter der Jugendkultur von den Fünfzigern bis zum undogmatischen Pragmatismus der Gegenwart. Zum Jubiläum veröffentlicht die Schell-Studie einen Sammelband, der fünf Jahrzehnte Jugendforschung zusammenfasst.

[Back...]