Jugendkultur-Guide: Das Buch

"... eine Navigationshilfe durch den
jugendlichen Szenewald" (Profil 11/2002)



Teil 1: Jugendkultur und jugendkulturelle Szenen

Teil 1 bietet eine kompakte Einführung in zentrale Themen und Fragestellungen der zeitgenössischen Jugendkulturforschung. Die Autoren erklären in einer für Laien verständlichen Sprache den oft mißverständlich gebrauchten Jugendszene-Begriff. Sie analysieren die Bedeutung von Musik, Mode, Marken und Sprache für das Herausbilden jugendkultureller Stile. Sie greifen häufig gestellte Fragen auf - etwa "Wie groß ist die Jugendkultur?" oder "Warum gibt es heute plötzlich so viele verschiedene Jugendszenen?" - und zeichnen die Entwicklung der Jugendkultur von einer rebellischen Subkultur zu einer mehrheitsfähigen Freizeitwelt nach. Für jugendsoziologisch interessierte LeserInnen wird in diesem ersten Teil der Bandes darüber hinaus der Szene-Ansatz, den Großegger und Heinzlmaier vertreten, anschaulich beschrieben. Jugendkultur-Guide


Teil 2: Szene-Guide
Der zweite Teil des Bandes gibt detaillierte Einblicke in die Jugendszene-Landschaft der Gegenwart. Die wichtigsten Jugendszenen werden thematisch übersichtlich gegliedert vorgestellt:
  • Musik: die HipHop-Szene, die Techno-Szene, die Metal-Szene
  • Funsports: die Snowboard-Szene, die Beachvolleyball-Szene, die Skateboard-Szene
                                                       zur Skater-Gallery
  • Jugendkultur im digitalen Zeitalter: die Chatter- und die Gamer-Szene
  • auf Opposition zur Gesellschaft: die Skinhead-Szene, die Punk-Szene, die Gothic-Szene
                                                       zur Gothic-Gallery
Die Kapitel sind so aufgebaut, daß jede Szene mit ihrem unverwechselbaren Lebensgefühl, ihrer Musik, ihrer Mode und ihren Marken beschrieben und der Lifestyle der Szene herausgearbeitet wird. Es wird die Entwicklung der Szene von den Anfängen bis zur Gegenwart nachgezeichnet. Bezugnehmend auf aktuelle Ergebnisse aus der Jugendforschung gehen die Autoren detailliert auf die Soziodemographie der Szene ein. Am Ende jedes Kapitel geben Trenddaten Auskunft über das Zukunftspotential der Szene.

Da Jugendszenen ästhetisch expressiv und sehr lebendig sind, ist der Szene-Guide mit zahlreichen Abbildungen und O-Ton-Zitaten unterlegt, die es dem Leser/der Leserin ermöglichen, sich selbst ein Bild von den Szene-Jugendlichen zu machen.

Teil 3: Serviceadressen
Im Anhang findet sich darüber hinaus ein Serviceteil mit jugendspezifischen Info- und Beratungseinrichtungen aus ganz Österreich. Als besonderes Service des Verlages sind die Adressen auch auf der öbv&hpt-Homepage online gestellt: http://www.oebvhpt.at/fachbuch/jugendkultur_liste.htm